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Ausbildung | Oberschenkelprothese | Knie

Oberschenkelprothese: Lammers-Knie

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Knie-Passteil

Objektdaten

InventarnummerDHMD 2006/671
Datierungca. 1940
Konvolut Medizin-historische Sammlung der technischen Orthopädie Dittmer
Projekt „Anthropofakte Schnittstelle Mensch“
MaterialHolz (Pappelholz), Metall
Objektmaß (HxBxT)35,3 x 14 x 14 cm

Beteiligte

Hersteller Otto Bock Orthopädische Industrie Königsee
Deutsches Reich
Deutschland, Königsee/Thüringen

Objektbeschreibung

Hautfarben lackiertes, doppelachsiges Passteil aus Pappelholz. Für Demonstrationszwecke ist die Innenseite aufgeschnitten. Die Schnittfläche ist rot und gelb lackiert. Oberhalb der Achsen die Bezeichnung. Art. 1174.

Zusatzinformationen

Dieses Kniegelenk wurde in den 1920er Jahren entwickelt und ist nach dem Orthopädiemechaniker Heinrich Lammers benannt, der es entwickelte. Aufgrund seiner Konstruktion sorgt es für besondere Sicherheit beim Gehen. Es ist jedoch verhältnismäßig schwer. Das hier gezeigte Kniegelenk wurde vermutlich für Demonstrationszwecke verwendet. Das Kniegelenk stellt bei einer Oberschenkelprothese das wichtigste Bauelement dar. Es muss beim Stehen und in der Standphase des Gehens Stabilität gewährleisten. Bei älteren Prothesen wurde das Knie zum Gehen fixiert, um das Einknicken der Prothese zu verhindern. Dadurch verminderte sich jedoch die Bewegungsfreiheit. Erst mit den modernen Kniegelenken wurde es möglich, während der Schwungphase auch die Pendelbewegung des Unterschenkels steuern.



Letzte Aktualisierung: 23.11.2021 Permalink: http://sammlung.dhmd.digital/object/23255182-2925-48b7-8af5-0adb1bab77cc