Foto: Deutsches Hygiene-Museum Dresden
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Nachtlagerungsorthesen

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Orthese / Oberschenkelorthese, doppelseitig

Objektdaten

InventarnummerDHMD 2007/64
Datierungca. 1993
Konvolut Medizin-historische Sammlung der technischen Orthopädie Dittmer
Projekt „Anthropofakte Schnittstelle Mensch“
MaterialKunststoff (Polypropylen), Leder, Klettband, Filz
Technikgenietet, gefüttert
Objektmaß (HxBxT)43,5 x 11 x 16 cm (1x stehend)
Gewicht625 g (zusammen)

Beteiligte

Hersteller Ortho-Ped Dittmer
Deutschland, Berlin

Objektbeschreibung

Nach einem individuellen Gipsmodell als doppelseitige Nachtlagerungsorthesen gefertigt, mit Chromleder gefüttert. Filzabpolsterungen an den Klettverschlüssen.

Zusatzinformationen

Diese Orthesen kamen nach einer Knie-Band-Operation zum Einsatz. Sie wurden abends vor dem Zubettgehen angelegt und morgens nach dem Aufstehen wieder entfernt. Der Gebrauch von Orthesen lässt sich bereits für die Antike belegen, als man Schienen nutzte um Knochenbrüche zu heilen. Beinorthesen sollen Heilungsprozesse unterstützen oder dazu beitragen, dauerhaft einen Verlust an Muskelkraft auszugleichen. Sie können der äußeren Führung, Stabilisierung, Entlastung und Ruhigstellung bei diversen Erkrankungen des muskuloskelettalen und neurologischen Apparats dienen.



Letzte Aktualisierung: 23.11.2021 Permalink: http://sammlung.dhmd.digital/object/d2ae419a-fb97-4317-86d7-51a72013979a